Zusage im Titel, Feld in der Schnittstelle
Jeder Katalogeintrag trägt zwei Arten von Aussage aus derselben Schnittstelle. Im Namen stehen die Verkaufsargumente: Refill-Fenster, Tagesleistung, Startzeit, Sprache, Herkunft, Qualitätsstufe. Daneben stehen nüchterne Felder, die sagen, ob Refill, Dripfeed und Storno technisch vorgesehen sind. Der Name beschreibt das Angebot, das Feld den Bestellweg.
Die brauchbare Richtung ist die positive: Die Zahl der Angebote, die ihr Panel selbst als refillfähig meldet, liegt im Index bei 39 — die Schnittstelle des Panels führt das Refill-Feld also und meldet es als gesetzt. Dort läuft eine Nachlieferung ohne Ticket.
Die Gegenrichtung ist häufiger: ein Refill-Fenster im Namen bei einem Refill-Feld, das nicht gesetzt ist. Das heißt in aller Regel nicht, dass es die Nachlieferung nicht gibt — es heißt, dass du sie nicht selbst auslösen kannst, sondern beim Support des Panels anmelden musst. Bei Kommentaren ist das besonders unangenehm, weil ein verschwundener Satz unter dem Bild auffällt und ein Ticket Tage dauern kann.
Praktisch wichtiger als Refill ist hier ohnehin ein anderes Feld: Dripfeed. Es sagt, ob sich eine Menge über einen Zeitraum verteilen lässt, statt sie in einem Schwung abzuladen. Genau das ist bei Kommentaren die Grundvoraussetzung dafür, dass das Ergebnis nicht wie eine Lieferung aussieht — und es steht als Feld da, nicht nur als Zusage im Titel.
Qualitätsangaben wie „echte Nutzer" oder „HQ" bleiben Selbstauskünfte des Verkäufers. Wir übersetzen sie in vergleichbare Stufen und schreiben dazu, dass es Behauptungen sind. Ob hinter einem Kommentar ein Mensch sitzt, ist aus keinem Katalogfeld ablesbar — bei Textware ist das allerdings die einzige Leistung, deren Ergebnis du nach der Lieferung selbst beurteilen kannst.
Wie gut der Support eines Panels arbeitet, bewerten wir nicht; das ließe sich nur mit Testbestellungen prüfen. Was hier steht, ist die Frage davor: ob du ihn für eine zugesagte Leistung überhaupt brauchst.