Lohnt sich der Kauf von Followern?
Eine Mindestmenge nennt so gut wie kein Anbieter, der für diesen Kauf wirbt, und ob die Zusagen im Angebotstext von den Feldern der Bestellschnittstelle gedeckt sind, prüft erst recht niemand. Das steht hier: 2.038 bestellbare Einträge aus 25 Panel-Katalogen, mit Grundpreis, Mengengrenzen und Datum.
Der Einwand gegen den Kauf ist auf TikTok stärker als auf anderen Plattformen, und er ist kein moralischer. Wenn die Ausspielung überwiegend über den Für-dich-Feed läuft, dann folgt aus einer größeren Abonnentenzahl zunächst nichts. Was folgt, ist eine Verschiebung im Verhältnis: Ein Profil mit vielen Abonnenten und wenigen Reaktionen je Video ist genau das Muster, das sowohl Besucher als auch mögliche Werbepartner lesen können.
Dazu kommt eine Nebenwirkung, die in den Ratgebern selten steht. Wenn TikTok Signale aus dem Verhalten der Abonnenten zieht, dann ist eine Abonnentenliste, die nie etwas ansieht, kein neutraler Ballast, sondern eine Menge stiller Konten, mit der jedes neue Video zuerst konfrontiert wird. Belegen lässt sich das von außen nicht, und wir behaupten es deshalb nicht als Tatsache — wir sagen nur, dass die Verkaufsseiten die Möglichkeit gar nicht erwähnen.
Bleibt der Fall, in dem die Zahl selbst das Produkt ist: ein Profil, das für den ersten Eindruck nicht leer wirken soll, oder eine Schwelle, an der eine Funktion hängt. Dafür taugt diese Ware, und dafür ist der Preisvergleich auf dieser Seite gemacht.
Für die Auswertung gilt der übliche Einwand doppelt. Eine bestellte Abonnentenzahl macht jede spätere Aussage über Interaktion je Abonnent wertlos, und der Anteil lässt sich nachträglich nicht mehr herausrechnen.