Zusage im Titel, Feld in der Schnittstelle
Jeder Katalogeintrag trägt zwei Arten von Aussage aus derselben Schnittstelle. Im Namen stehen die Verkaufsargumente: Refill-Fenster, Tagesleistung, Startzeit, Herkunftsland, Qualitätsstufe. Daneben stehen nüchterne Felder, die sagen, ob Refill, Dripfeed und Storno technisch vorgesehen sind. Der Name beschreibt das Angebot, das Feld den Bestellweg.
Für Impressionen ist das Dripfeed-Feld die entscheidende Angabe und Refill die nachrangige. Ein gezähltes Ereignis fällt nicht ab wie ein Follower; was die Plattform bei einem nachträglichen Abgleich entfernt, kommt über eine Nachlieferung nicht zuverlässig zurück. Ein Refill-Fenster im Titel dieser Kategorie ist deshalb meist ein Bausteinsatz aus einem anderen Produkt.
Trotzdem stehen solche Fenster in vielen Titeln, und häufig ohne gesetztes Refill-Feld. Das heißt in aller Regel nicht, dass es die Nachlieferung nicht gibt — es heißt, dass du sie nicht selbst auslösen kannst, sondern über den Support des Panels anmelden musst. Die Zahl der Angebote im Geltungsbereich, bei denen das Panel das Feld selbst als gesetzt meldet, liegt bei 7; dort läuft der Nachschub ohne Ticket.
Qualitätsangaben wie „echte Nutzer", „organisch" oder „Non Drop" bleiben Selbstauskünfte des Verkäufers. Bei einer Ausspielung ist die Frage nach echten Konten ohnehin die schwächste im gesamten Bestand: Es gibt kein Profil, dessen Echtheit sich später am Ergebnis nachvollziehen ließe, sondern nur einen Zähler, der gestiegen ist oder nicht.
Wie gut der Support eines Panels arbeitet, bewerten wir nicht; das ließe sich nur mit Testbestellungen prüfen. Was wir zeigen, ist die Frage davor: ob du ihn für eine zugesagte Leistung überhaupt brauchst.