Zusage im Titel, Feld in der Schnittstelle
Ein Katalogeintrag spricht mit zwei Stimmen aus derselben Schnittstelle. Der Name verkauft: Refill-Fenster, Tagesleistung, Startzeit, Herkunft, Qualitätsstufe. Die Felder daneben sagen nüchtern, ob Refill, Dripfeed und Storno technisch vorgesehen sind. Der Name beschreibt das Angebot, das Feld den Bestellweg.
Bei Weitergaben ist Refill die am wenigsten sinnvolle aller Zusagen, denn ein gezähltes Ereignis fällt nicht ab wie ein Bestand — verschwinden kann es nur mit dem Konto, das es ausgelöst hat. Die Zahl der Angebote im Geltungsbereich, bei denen das Panel das Refill-Feld selbst als gesetzt meldet, liegt bei 4; dort läuft eine Nachlieferung ohne Ticket. Wir zeigen, wo Refill wirklich automatisch ist.
Die andere Richtung kommt trotzdem vor. Das heißt in aller Regel nicht, dass es die Nachlieferung nicht gibt — es heißt, dass du sie nicht selbst auslösen kannst, sondern beim Support des Panels anmelden musst. Auffällig ist in dieser Warengruppe zusätzlich, wie viele Zeilen von vornherein keine Nachlieferung zusagen und das im Titel auch schreiben.
Nützlicher ist hier das Dripfeed-Feld. Es sagt, ob sich eine Menge über einen Zeitraum verteilen lässt — bei einer öffentlich sichtbaren Zahl der einzige Unterschied, den ein späterer Betrachter bemerkt.
Wie gut der Support eines Panels arbeitet, bewerten wir nicht; das ließe sich nur mit Testbestellungen prüfen. Was wir zeigen, ist die Frage davor: ob du ihn für eine zugesagte Leistung überhaupt brauchst.